„Lich war noch nie so schön wie heute“ – Licher SPD lud zur Altstadtführung ein

Die zweite Veranstaltung im Rahmen des Sommerprogramms der Licher SPD widmete sich der historischen Entwicklung der Stadt Lich. Schwerpunkt der Stadtführung war das Thema Wandel. Viele der schönen Fachwerkhäuser in Lich hatten früher ganz andere Funktionen und mussten völlig anderen Ansprüchen genügen als heute, erklärte, Dr. Julien Neubert, Vorsitzender der SPD Lich, bei seiner Begrüßung. „Wir wollen diesen Wandel mit möglichst vielen Eindrücken unter die Lupe nehmen und genau das kann uns Ernst-Otto Finger bieten“, stellte Neubert fest und warf bei seiner Begrüßung bereits ein paar der wesentlichen Fragen der Stadtführung auf: Wo ist der älteste Teil der Stadt Lich zu verorten? Wo stand früher die Kirche? Wo verlief früher die Stadtmauer und war Lich eigentlich schon immer so schön?

Auf dem Rundgang entlang des Verlaufs der Stadtmauer konnte Finger all diese Fragen beantworten und wusste viele Geschichten zu erzählen, die sogar den einen oder anderen eingefleischten Licher unter den Gästen zum Staunen brachten. So zeigten sich viele der Besucher erstaunt darüber, dass die erste Kirche ganz woanders stand als die heutige.

Am Ende der Stadtführung, an der auch der SPD-Unterbezirksvorsitzende und Bundestagskandidat für den Wahlkreis Gießen-Alsfeld, Matthias Körner, teilnahm, war noch die Frage zu klären, ob denn Lich nun schon immer so schön war. Das ganz klare Fazit von Finger lautete: „Lich war noch nie so schön wie heute.“ Dem stimmten die Besucher nach dem Stadtrundgang und nach dem Betrachten historischer Aufnahmen zu – einziger Wermutstropfen: der viele und laute Verkehr in der Altstadt.