Ein Musterbeispiel von Gemeinschaftssinn: SPD-Ortsvereine Lich und Pohlheim begehen Licher Bürgerpark

Was ist das Erfolgsrezept des Licher Bürgerparks? Mit dieser Frage wandte sich die SPD Pohlheim an ihrer Licher Genossen mit der Bitte, die Gelingfaktoren eines solch großen Projektes vor Ort zu diskutieren. „Ich freue mich natürlich, wenn das tolle Engagement der Licher Bürger zum Vorbild unserer Nachbarkommunen wird“, erklärte Dr. Julien Neubert, Vorsitzender der SPD Lich, bei seiner Begrüßung und lobte die Idee eines Ortes, an dem sich alle Generationen und alle möglichen Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen treffen, ohne dass diese Begegnung an Eintrittsgeldern oder anderen Hürden scheitert: „Genau das ist ein sozialdemokratischer Ansatz“, so Neubert.  „Wir würden uns freuen, wenn es uns gelingen würde, in Pohlheim ein ähnliches Projekt anzustoßen“, verkündete die Pohlheimer SPD-Chefin Sabine Scheele-Brenne und erkundigte sich bei Dr. Annette Gümbel sowie bei weiteren Mitgliedern des Bürgerparkvereins, die der Einladung der SPD gefolgt waren, wie der Bürgerpark politisch und bürgerschaftlich eingefädelt wurde. Politisch sei der Bürgerpark laut Gümbel eine schwierige Geburt gewesen, die ohne das Zutun des Bürgermeisters nicht funktioniert hätte. Was das bürgerschaftliche Engagement anbelangt, sei die frühzeitige Kommunikation mit den Vereinen und deren Einbindung von größter Bedeutung gewesen. „An bürgerschaftlichem Engagement wird es nicht scheitern“, stellte Scheele-Brenne hierzu fest und hob die vielfältigen Vereinsaktivitäten in Pohlheim hervor.

Während eines Rundgangs wurde das Konzept des Bürgerparks genauer erörtert sowie ganz praktische Fragen, die sich im alltäglichen Betrieb immer wieder ergeben. Nachdem anstehende Projekte und Visionen für den Bürgerpark aufgezeigt wurden, bedankten sich Scheele-Brenne und Neubert bei Dr. Annette Gümbel und kündigten an, den konstruktiven Austausch fortzuführen.