SPD und CDU sehen großes Wachstumspotenzial in Eberstadt

Am vergangenen Sonntag kamen Vertreter der SPD- und der CDU-Fraktion in Eberstadt zusammen, um sich über die Zukunft der Licher Stadtteile auszutauschen. Die Auswahl der Ortes war dabei keineswegs dem Zufall geschuldet. So zeigten sich die beiden Fraktionen darin einig, dass es gerade Eberstadt sein wird, was aufgrund seiner äußerst günstigen Verkehrsanbindung an die A 45 die besten Chancen hat, die Herausforderungen des demografischen Wandels erfolgreich stemmen zu können. Schwerpunkt der Ortsbegehung war die Besichtigung des Sportplatzes, der sich im städtischen Besitz befindet. Da der Sportplatz schon lange nicht mehr für Turniere oder seitens der ortsansässigen Sportvereine genutzt wird, sprachen sich die Vertreter beider Fraktionen dafür aus, die Fläche als Bauland zu nutzen, um junge Familien ansiedeln und somit eine stabile Bevölkerungsentwicklung gewährleisten zu können.

Die Idee, den Eberstädter Sportplatz in ein Baugebiet umzuwandeln ist keineswegs neu. Bereits in der letzten Wahlperiode brachte die SPD-Fraktion einen entsprechenden Antrag in den Geschäftsgang ein und nun ist beabsichtigt, diesen Antrag nach der Sommerpause wieder auf die Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung zu setzen. Da die beiden Koalitionspartner im Stadtparlament die Dorfentwicklung voranbringen wollen, bekräftigten Vertreter beider Fraktionen vor Ort ihren Willen, die städtischen Flächen in Eberstadt als Wohngebiet auszuweisen. Josefine Lischka, Vorsitzende der CDU-Fraktion, erklärte hierzu: „Eberstadt ist ein attraktiver Wohnort. Ein neues Wohngebiet wird eine Bereicherung für den Ort sein, zumal wir mit der Erschließung des Sportplatzgeländes die Möglichkeit haben, den örtlichen Jugendraum herrichten zu lassen und einen neuen Bolzplatz anzulegen, der den Spielbedürfnissen der Kinder gerecht wird“. Auch Manfred Weber, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD, lobte die Idee eines Neubaugebietes auf dem Sportplatz. „Mit einem neuen Wohngebiet sorgen wir nicht nur für Wachstum in Eberstadt, sondern wir generieren durch den Verkauf der nicht benötigten Flächen auch Mittel, die wir für notwendige Investitionen in unser Gemeinwesen und für die Bewältigung kommunaler Aufgaben nutzen können“, so Weber.